Samstag, 31. Oktober 2015

Feige und Lauch und ein Puten-Gulasch

Im Gärtner-Blog ist diesen Monat "Feige" angesagt und ich habe mir lange überlegt was machen, denn im Sommer mit unseren eigenen Feigen hatte ich ja schon ein Feigen-Eis gemacht. Außer so zum Essen mögen wir die Feigen auch gerne  zusammen mit  Käse und als Pan-Pizza. Es mußte was Neuses her und da viel mir gestern ein Stück Putenfleisch in die Hände beim Geflügelhof, schnell noch ein paar Feigen besorgt, nur noch türkische zu haben also diese und das wurde heute kurzer Hand  zu einem Puten-Gulasch "Feige-Lauch". Dazu gab es Bayr. Reis (Dinkel), dass war ein Festessen für den Freitag, dafür gibt es dann am Sonntag nur einen kleinen Brunch :). 


Zutaten: (4 Personen)

450 gr. Putenfleisch (ich aus der Brust)
1 Zwiebel
1 Stange Lauch
2 EL Quittensirup
200 ml Gemüsebrühe (bei mir selbstgemacht)
50 gr. Butter
3 Feigen
1 EL Rosmarinnadeln (fein gehackt)
1 EL GW-Mischung "Orient"
1 EL Kräuter der Provence
Etwas Piment d 'Espelette + Fleur de Sel
100 gr. Bayr. Reis
30 gr. Butter
Fleur de Sel

Machen:
Den Reis nach Vorschrift kochen, bei mir ohne Salz.
Das Putenfleisch in grobe Würfel geschnitten. Die Zwiebel geputzt und in Würfel geschnitten,
Lauch geputzt und in grobe Streifen geschnitten.
In einer Guss-Pfanne 20 gr. Butter erhitzt und die  von allen Seiten Putenwürfel angebraten. Dann die Zwiebelwürfel dazu und kurz weiter gebraten, bis die Zwiebeln glasig waren, die 2 EL Quittensirup darüber kurz umgerührt, den Lauch dazu, die feinen Rosmarinnadeln, GW-Mischung Orient, die Kräuter de Provence-Mischung dazu verteilt und gerührt und kurz noch etwas braten lassen, dann die Gemüsebrühe darüber, rühren, die Feigen dazu verteilt, vorher in Achtel geschnitten, Deckel darauf und 10 Minuten bei kleiner Flamme (3) kochen lassen, öffnen die restliche Butter einrühren, alles durchgerührt bis die Butter geschmolzen ist, mit Piment d'Espelette und Fleur de Sel abgeschmeckt.
Ich habe den Reis noch kurz in Butter und Salz in einer Pfanne leicht angeröstet.
Mit einem Ring den Reis servieren, das Gulasch rundherum und Guten Appetit.


Für den Gärtner-Blog zum Garten-Koch-Event


Liebe Grüße
Ingrid


Freitag, 30. Oktober 2015

Calendar of Cakes und einen Ananas-Karotten-Walnuss-Cake

Für den "Calendar of Cakes" im Oktober.

Es sollte ein ganz normaler Walnusskuchen werden, doch dann hatte ich noch eine Idee  ein wenig mehr muss es sein,  weil ich unbedingt einen für die Jahreszeit  angemessenen Cake für Yushka und Ihrem Blog "Sugarprincess" zu dem Jahresevent:  "Calendar of Cakes" im Monat Oktober  haben wollte.
Ganz frische Walnüsse wurden geerntet und geknackt, diese frischen fast noch weißen Walnüsse haben ein tolles Aroma finde ich, die Ananas frisch war auch da und die Karotten sowieso, also lag es nahe den mir bekannten Cake nach Ina Garten zu machen, entdeckt vor einigen Jahren im Food Network und meist um diese Zeit wird er dann gemacht. Heute in einer anderen Form, meist mache ich ihn eckig oder rechteckig für kleine Squares zu schneiden, doch heute sollte es mal rund werden so in Tortenform.


Zutaten: Einige Mengen von mir modifiziert, hier:  Original
Bei mir:
Zutaten:
250 gr. Rohrzucker
180 ml Sonnenblumenöl
3 Eier
1 TL Vanilleextrakt
250+50 gr. Dinkelmehl Type 630
2 TL Weinstein-Backpulver
2 TL Ceylon-Zimt
1 gute Prise Meersalz
80 gr. Cranberries, getrocknet und fein gehackt
120 gr. Walnüsse (Hälften) grob gemahlen
200 gr. Karotten fein geputzt und fein  geraspelt
120 gr. Ananas frisch fein geschnitten oder grob gemixt.
 Für die Verzierungen:
200 gr. Frischkäse
100 ml Sahne
100 gr. Rohrpuderzucker
1 TL Vanille-Extrakt
50 gr. Walnüsse gemahlen
1 EL Rohrzucker, 1 TL Butter
13 Stück Walnuss-hälften
9 Stück Anansstreifen zur Verzierung
4EL Quitten-Gelee
2 EL heißes Wasser
28er Springform
Butter für die Form
Machen:
Backofen auf 175°C O-U-Hitze vorheizen.

In einer großen Rührschüssel Zucker, Öl, Eier und Vanilleextrakt alles zu einer schaumigen Masse rühren.
Das Dinkelmehl ( mit dem Backpulver, dem Zimt und Salz mischen und zu der schaumigen Masse geben und zu einem glatten Teig rühren.
Die feinen Karotten mit der Ananas, Cranberries, den gemahlenen Walnüssen und 30 gr. Dinkelmehl vermischen und Löffelweise unter rühren mit der Teigmasse verbinden zu einem glatten Teig.
Den Teig in eine ausgebutterte Springform geben, oben glatt streichen und auf der 2 Schiene von unten 55-60 Minuten, bei 175°C backen. Stäbchenprobe machen. Auskühlen lassen.
Den ausgekühlten Cake verzieren:
Frischkäse  mit der Rohrpuderzucker und Vanilleextrakt aufmixen,die geschlagener Sahne darunterziehen, gut verrühren, den Kuchen damit rundum verzieren, einen kleine Teil mit den restlichen 50 gr. Walnüssen mischen um am Rand verzieren.
Die Walnusshälften obenauf verteilen und mit dem verdünnten Quitten-Gelee beträufeln.
Die Ananasstreifen dazwischen verteilen. Den fertigen Kuchen im Kühlschrank aufbewahren.

Bei nicht ganz frischen Walnüssen sollten diese  vorher angeröstet werden, die gemahlenen und auch die zur Verzierung.

Dieser Ananas-Karotten-Walnuss-Cake ist für den Event  "Calendar of Cakes" bei Yushka im Blog "Sugarprincess"





Liebe Grüße
Ingrid

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Quitten-Zeit: Quitten-Konfekt


Ja die Quitten die sind dieses Jahr wieder reichlich und endlich habe ich auch die Muse einiges mehr auszuprobieren als die letzten Jahre. Heute möchte ich mein Quitten-Konfekt vorstellen. Ja Konfekt, viele sagen auch Quitten-Brot, doch ich habe ganz feines Konfekt, das heißt die Masse die man sonst für Quitten-Brot nimmt habe ich ganz dünn ausgestrichen und Formen gemacht. Ich fand das Trocknen, was mir vor Jahren schon mal nicht so ganz gelungen ist und obwohl ich schon jahrelang verschiedenstes trockne, aber dieses Quitten-Brot war zwar ganz gut aber sehr klebrig und schlecht aufzubewahren, gut ich habe es verarbeitet, doch dieses Mal sollte es besser werden.
Angetan war ich bei "Grain de Sel" dort sind es Fruchtleder-Quittenschnitten, ganz toll gemacht und sehen absolut köstlich aus.
Am Montag  habe ich endlich angefangen und mein Konfekt zu machen.
Die Quitten ich habe 6 Stück genommen und Sirup und Gelee auch davon gemacht wie es ja sein soll, die feste Masse für das Konfekt ist ja eigentlich der Rest von der Quitten-Bearbeitung. Was natürlich auch ginge wäre schon gewonnenen Kompott zu verwenden. Gemacht habe ich es so:

Die Quitten gut abgebürstet, die Ansätze weggeschnitten und evtl. Unreinheiten, dann rundum Schnitze bis zum Kernstück abgeschnitten, in einen Topf gegeben, abgedeckt.
Die Kernstücke klein geschnitten und mit Wasser bedeckt abgesetzt und 20 Minuten kochen lassen, die gewonnen Flüssigkeit, bei mir 500 ml abgesiebt, mit 200 gr. Rohrzucker vermischt über die Schnitzen verteilt, die 20 Minuten zugedeckt gekocht, zwischen durch etwas gerührt, damit der Zucker sich auflöst, das Ganze über Nacht  zugedeckt stehen gelassen. Am nächsten Tag die Flüssigkeit abgesiebt,  diese dann zu Gelee gekocht. Rezept separat.
Die Schnitze mit der Kartoffelpüreestampfer fein gematscht, kann auch durch den Fleischwolf gedreht werden oder das Mus zum Schluß noch einmal mit der Mixstab bearbeiten. Wichtig ist eine feine Masse oder besser Püree zu haben und das mit den Schalen, die sind dann weich auch vom Ziehen übernacht.

Dann 1:1 mit Rohrohrzucker also 1 Teil Mus 1 Teil Rohrzucker noch etwas Vanillezucker (selbstgemacht) oder eine Vanillestange auskratzen geht auch, alles gut vermischen bei mir sind noch ein paar Koksflocken  rein gekommen, das Ganze aufgekocht und auf einem Backblech, auf  Backpapier ausgegossen und glatt gestrichen, kalt werden lassen, das war die 1. Trocknung. Am Abend bei 80°C in den Backofen geben und 3 Stunden mit leichter Öffnung trocken lassen die 2. Trocknung, das Blech über Nacht in der Küche offen stehen gelassen damit die Masse weiter trocknet am nächsten Tag die Formen ausgestochen dazu noch etwas Rohrpuderzucker
darüber verteilt, die Herzen und Sterne ( für Weihnachten) und die restliche Masse nochmal bei 80°C, 2 Stunden im Backofen trocknen lassen, auf einem Gitter. Abkühlen lassen. Fertig!
Aufbewahren in Wachspapier, kühl aufbewahren in einer Dose.



Probiert habe ich noch Kekse mit den Quittenherzen, die Idee ist gut, aber nicht mitbacken, denn sonst ist es Quittenleder. Extra darauf legen ist fein. Ich hatte nur ein paar getestet.
Als Konfekt ist es toll und ich werde es auch mit den Äpfeln probieren.





Liebe Grüße
Ingrid

Quitten ähnlich bei:
Ein Topf Heimat  anklicken






Mittwoch, 28. Oktober 2015

Kekse nach Art "Palets-Bretons"

Nach "Art"  wieso, nun dieses Rezept das mir meine liebe Freundin aus Frankreich mitgebracht hat und auch die Meersalzbutter dazu ist wunderbar, ich hatte ja schon Kekse gekostet vor einigen Jahren, leider aber vertrage ich kein Weizenmehl mehr, und so habe ich die Kekse mit Urdinkelmehl gemacht und deshalb nach "Art".
Da trifft französische Butter auf Bayr. Urdinkelmehl. und wird zum Keks der Extraklasse jedenfalls für mich sind sie das, einfach butterig und leichter Knirscheffekt.
Wenn man keine Salzbutter hat dann mit guter Butter und Fleur de Sel. Aber diese französische Butter wo das  Sel de Guérande bereits enthalten ist die ist einfach großartig  und nicht nur in diesen diesen Keksen.


Ganz einfach zu machen mit diesen
Zutaten:

200 gr. Salzbutter bei mir
            Beurre Demi-Sel
80 gr. Rohrzucker fein
250 +20 gr. Urdinkelmehl Type 630
30 gr. Maispuder
1 TL Weinstein-Backpulver
1 ELVanilleextrakt
2 Eigelb
Butter für das Blech

Machen:
Die Backofen auf 180°C, O-U-Hitze
vorheizen.
Ich habe in die Schüssel meiner KitchenAid  das Urdinkelmehl und  den Maispuder
mit dem Weinsteinbackpulver vermischt, die kalte Butter in Stücken dazu, die 2 Eigelb, Vanillextrakt und mit mit dem Flachrührer, langsam so lange rühren lassen bis ein Teig entstanden ist, das muss nicht zu lange sein nur bis die Zutaten gut vermischt sind, dann mit bemehlten Händen auf ein bemehltes Backbrett gegeben, den Teig mit etwas Mehl ausgerollt, er ist etwas pappig geht aber gut mit etwas Mehl, Kreise ausgestochen, auf ein gebuttertes Backblech gesetzt. In den vorgeheizten Backofen, 180°C, O-U-Hitze, mittlere Schiene 12 Minuten gebacken, bis der Rand hellbraun ist, dann auf ein Rost gesetzt und abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahrt.







Liebe Grüße
Ingrid



ähnliches gesehen nachfolgend:



http://www.leguerandais.fr/index.php?id=477&no_cache=1&L=2&idR=184&idT=16

http://www.gourmandiseries.fr/2013/07/les-petits-palets-bretons/

http://www.franzoesischkochen.de/palet-breton/


Dienstag, 27. Oktober 2015

Walnuss-Zeit: Walnuss-Kräuter-Brot

Ein einfaches aber sehr schmackhaftes Walnuss-Kräuter-Brot was ich gestern auf die schnelle gemacht habe und das super schmeckt.
Ich bin ja auch wie man hier schon öfter lesen konnte für wenig Hefe und lange Gehzeiten und  auch Sauerteig, doch manchmal probiere ich halt gerne aus und wenn es etwas schneller geht dann auch mal ein solches Brot.
Das war nicht das letzte Mal denn meine Mittagstischler waren sehr angetan, zumal das Brot auch toll zum Toasten ist und auch zusätzlich unter die Kategorie Toastbrot bei mir eingeordnet wird und auch in der Toastbrot-Backform gebacken wird, es geht prächtig auf, die  hier gewählte Form war doch etwas klein,  es ist nicht über gelaufen und hat sich super entwickelt, aber trotzdem mehr in die Länge ist schon besser. Es sollte ja eigentlich als Laib oder Stange gebacken werden, was sicher geht, aber der Teig ist sehr weich und da habe ich mich für die Form entschieden.
Tja und das Rezept stammt aus einem Buch, was ich gerade so am studieren und ausprobieren und nachmachen am Wickel habe. Es ist von Tanja Grandits
Kräuter

T.G. schätze ich sehr  und Ihre Liebe zu Kräutern und Gewürzen  und ich mag die Rezepte :), auch wenn ich immer ein wenig herumbastle, was eigentlich nicht sein muss, Zutaten verändere, hier sollte es Salbei sein im Brot und ich habe mich für meine "Kräuter der Provence Mischung" entschieden. Ich kann mir auch vorstellen das Brot mit weniger Hefe am Vorabend anzusetzen  und dann am nächsten Tag fertig zu machen. Das wird dann hier nachgetragen.
Für eine schnelles Brot ist es wirklich ganz fein und keine Hefegeschmack, nee nussig.





Zutaten:
300+ 40 gr. Urdinkelmehl (im Original 300 gr. Mehl)
20 gr. Hefe
100 ml lauwarmes Wasser
100 ml Milch (im Original nur 200 ml Milch ohne Wasser)
1 Ei  groß
2 Eigelb groß (im Original 3)
30 gr. Rohrohrzucker
1 TL Kräuter-GW-Salz (O = 1 TL Salz)
250 gr. frische Walnusshälften fein gemahlenen und 3 für Deko
(im Original gehackte Walnüsse)
2 EL Kräuter der Provence  frisch getrocknet (selbstgemacht)
(im O. = 5 EL Salbei gehackt)



Machen:
Die Hefe mit dem Wasser angerührt. In der Schüssel von der KitchenAid  300 gr. Urdinkelmehl gegeben, die Milch, die aufgelöste Hefe mit dem Wasser, Rohrzucker, Kräutersalz, die Eier und mit dem Flachrührer rühren lassen ca. 3 Minuten bis ein glatter Teig entstanden ist zum Schluß habe ich die gemahlenen Walnüsse dazugeben und die Kräutermischung und nochmals 2 Minuten  mit dem Knethaken arbeiten lassen, Schüssel weg, Deckel drauf  und in der warmen Küche 1 Stunde gehen lassen.
Ein wenig Mehl auf das Backbrett und den Teig noch ein paar mal strecken und falten und immer  ein wenig von den 40 gr. Dinkelmehl darüber. 
Dann diesen wabrigen Teig in eine ausgefettete Form, ich hatte hier eine Steinform 23cm x12 cm (eine 30x10er wäre gut) geben, mit Walnüssen verzieren und nochmals abgedeckt 45 Minuten warm gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat.  Bei 210° C  im vorgeheizten Backofen, auf unterste Schiene, 15 Minuten backen, dann runterschalten auf 190°C und weitere 15 -20 Minuten backen bis das Brot eine schöne hellbraune Farbe hat und hohl klingt bei darauf Klopfen.
Etwas in der Form abkühlen lassen und dann auf einem Rost auskühlen lassen. Im Brotkasten oder in Folie aufbewahren. Wie oben geschrieben ist wunderbar zum Toasten und so essen mit Süßem oder Herzhaftem.






Liebe Grüße
Ingrid




Montag, 26. Oktober 2015

Ananas-Marzipan-Cake




Heute hier ein kleiner Cake, der seit mehr als 20 Jahren ein Lieblingscake ist, das Rezept von einem uralten "Backin - Päckchen", noch immer ist die Hülle die Rezept-Vorlage, das wird sich hiermit ändern.






Das Original-Rezept 





Von mir so gemacht: 
Zutaten:

200 gr. Marzipan-Rohmasse
150 gr. Butter
20 gr. Öl
150 gr. Rohrzucker
1 EL Vanille Extrakt
3 Bio-Eier groß
300 gr. Dinkel Type 630
2 gestr. TL Weinstein-Backpulver = 6 gr.
250 gr. klein geschnittene (auch grob ohne Saft gemixte) Bio-Ananas aus dem Glas

Kastenform oder Gläser, etwas Butter und oder Backpapier


Machen:


Die weiche Butter schaumig schlagen, das Marzipan etwas klein geschnitten dazu, den Zucker alles gut verrühren und während des Rührens/Mixens, die Eier einzeln einrühren, bis alles eine glatte Masse ist, dann Mehl und Weinstein-Backpulver vermischen und zur Masse sieben, rühren zur glatten Masse, die feinen Ananasstücke unterheben und in die gefettete oder ausgelegte Form geben. Bei

180° C., O.-U.-Hitze, 2 Schiene von unten im vorgeheizten Backofen 60 bis 70 Minuten Backen. Stäbchenprobe machen. Den ausgekühlten fertigen Cake mit Schokoglasur bestreichen. Die mache ich aus 40 ml Sahne 30gr. Puderzucker und 80 gr.Valrohna-Kuvertüre.

Der Cake kann am Vortag gebacken werden. Bleibt frisch, abgedeckt an einem kühlen Platz ca. 4 Tage.


Liebe Grüße

Ingrid





Freitag, 23. Oktober 2015

#wirrettenwaszurettenist Quiche mit Apfel-Handkäse-Zwiebel



und ich bin zum 1. Mal dabei und freue mich mitzuretten. Heutiges Thema:

#wirrettenwaszurettenist   und

Quiches, Flammkuchen und Co.

All diese Sachen  für eine scheinbar schnelle Küche aus den Kühltheken der Supermärkte aber nicht für uns, denn das geht alles so fix und wird selbst gemacht und ohne  die vielen Zusätze und Geschmacksverstärker, also retten wir.
Bei mir gibt es eine Quiche Apfel-Handkäse-Zwiebel und viele andere Retter mit ihren Rezepten siehe unten.
Ich habe einen feinen Vollkornteig gemacht den man durchaus auch für einen Flammkuchen verwenden kann, aber ich wollte etwas mehr Belag und damit das Ganze nicht zerläuft  wurde es in einer Gusspfanne im Ofen gebacken und als Quiche deklariert.



Dazu habe ich für den Teig genommen:
100 gr.Urdinkelmehl Vollkorn frisch gemahlen, etwas Meersalz eine Prise Zucker gemischt und in   60 ml Wasser glatt gerührt bis die Masse sich verbunden hat, danach geknetet mit zusätzlichen etwas Vollkornmehl. Den Teig eingepackt und  30 Minuten ruhen lassen in der Küche.
Diesen Teig kann man auch wunderbar für Knäckebrot oder Chapatis nehmen und machen.
Den Teig mehrfach dünn ausrollen   und immer wieder mit etwas Mehlzugabe, bis er schön geschmeidig und glatt ist. Der Teig reicht für 2 Formen a 20 cm oder eine große Form.
Nach der Ruhepause den Teig ausrollen für die Form, diese vorher mit Butter gut einfetten.
Ich habe hier eine 20 er Form verwendet, das ist auch für diejenigen gut die nicht zuviel machen wollen.  Eine große Quiche (30 er Form), die ja für 4 Personen gedacht ist, was normalerweise bei uns so ist, aber hier habe ich ein wenig experimentiert und 2 verschiedene Versionen gemacht, deshalb die kleine Formen.


Die andere Variante ist mit selbstgemachtem Blätterteig, siehe hier gemacht worden, einen
Blätterteigrest  hier
Die Mittagstischler  dann bei Tisch meinten ich hätte ruhig 2 von dem festeren  Teig machen können, nachdem sie probiert hatten.










Die Füllung: Menge ist für 1 Variante 20er Form, für 2 dann doppelte Menge der
Zutaten:
2 kleine Eier
40 ml Saure Sahne
40 ml Süße Sahne
1 Zwiebel
1 EL Butter
1 kleiner säuerlicher Apfel
60 gr. Handkäse oder Korbkäse
1 Tl Kümmelsamen
1 Prise Rohrzucker
1 TL Meersalz
Schwarzer Pfeffer

Machen:
Die  geputzte Zwiebel in feine Streifen schneiden, in einer Pfanne mit der Butter kurz anbraten bis sie leicht glasig sind, etwas Salz und eine Prise Zucker und einen Teil Kümmelsamen darüber geben.
Etwas abkühlen lassen.
Den Apfel schälen und vom Kerngehäuse befreien.  in Schnitze schneiden, auf dem Teigboden verteilen.
Die Eier mit der Sahne, Salz und Kümmelsamen gut verrühren, über die Apfelscheiben verteilen.
Die Zwiebeln verteilen in der Eimasse zwischen den Apfelspalten und auf die Apfelscheiben den Handkäse in feinen Streifen legen.
Im vorgeheizten Backofen bei 220°C, Ober-und Unterhitze, mittlere Schiene, 20 Minuten backen bis die Eimasse gestockt ist der Käse zerlaufen und der Rand kross ist.
Ich habe hier unseren Hessischen Handkäse genommen der sehr lecker schmeckt auch so zerlassen auf den Apfelscheiben und in dieser Quiche. Ich könnte mir auf gut vorstellen anstatt unserem mageren Handkäse z.B. Münsterkäse zu nehmen. Für mich ist der Handkäse so einfach super leicht und hat viel Geschmack und zerläuft sehr gut und keine großen Fäden,  einfach lecker.
Ich habe diese Form auch schon gemacht und noch zusätzlich hausgemachte Leberwurst in feinen Stücken mit eingebaut.
Danke an ALLE die diese Aktion ins Leben gerufen haben, es war mir eine Freue mitzuretten.


Alle RETTER  hier 
mit tollen Rezepten schaut mal nach:




Cuisine Violette - Flammkuchen mit Pfifferlingen 




lieberlecker - Käseküchlein


Küchenliebelei - Klassischer Zwiebelkuchen

Rike von Genial Lecker Flammkuchen mit Spinat

Sweet Pie - Zwiebelkuchen

Jankes*Soulfood - Rotkohl-Quiche 

thecookingknitter -Quiche-Ziegenfrischkaese

Paprika meets Kardamom - Schnelle, einfache Flammkuchen -

auchwas: Quiche  Apfel-Handkäse-Zwiebel 

1x umrühren bitte aka kochtopf - Herbst-Fladä

Rohstoffverarbeitender Betrieb - Tarte a l'orange

kebo homing - Flammkuchen mit Champignons, Gorgonzola und noch viel mehr...

Das Mädel vom Land - Herbstfarben

Anna Antonia  - https://annaantonia1.wordpress.com/?p=664

lecker macht laune - Mini-Quiches mit Hokkaido

widmatt- aus meiner Schweizer Küche -Käsekuchen auf Quarkblätterteig


26 x Unbedingt alle anschauen und ausprobieren!

Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein und möchte ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit) schreiben, für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen#wirrettenwaszurettenist, auch auf unserer Facebookseite die Lieben die immer wieder die Seite neu bestücken mit unseren Rezepten von den Rettungen und sie alle einbinden, DANKE.

Liebe Grüße
Ingrid



Donnerstag, 22. Oktober 2015

Steckrüben-Tarte

Herbstlich und immer wieder in einer anderen Machart die Steckrübe in dieser Jahreszeit immer wieder gerne auf dem Mittagstisch. Zwar ist der Klassiker auch hoch im Kurs doch Abwechslung ist Pflicht, schon wegen mir, muss ja mal was NEUES hier vorstellen.

Die Steckrübe, auch Wruke, Kohlrübe, Butterrübe, Erdkohlrabi, Unterkohlrabi, Untererdkohlrabi, Bodenkohlrabi, Schwedische Rübe, in Österreich Dotsche, im Schweizerdeutschen Knutsche so steht es bei Wikipedia

Heute hier eine Steckrüben-Tarte mit Bio-Rhön-Salami, Salbei, Kapern und einer orientalischen Kräuter-Gewürz-Mischung, natürlich selbstgemacht.  Eine gewagte Mischung aber sehr fein und wird bestimmt öfter gemacht. Tja und wer denkt das ist aber ein komisches Muster, nur 3 Reihen Rhön-Salami ?1 Die Ecke "ohne" ist für mich, die vegetarische Variante. Nicht das ich jetzt ganz Vegetarierin bin, nee, aber leider kann ich diese köstliche Salami und auch einiges Anderes in der Art nicht essen die unangenehmen Unverträglichkeiten. Das macht aber nix, denn diese mit eingebaute Veggi-Variante ist auch ganz fein und ich habe nichts vermisst.



Zutaten: für eine 30er Tarteform

300 gr. Quarkblätterteig selbstgemacht, wie hier
kleine oder 1/2 Steckrübe ca. 400 gr.  geschält und geputzt dann ca. 350 gr.
1 Zwiebel
Halbfertig belegt
1 EL Butter
2 Eier
200 gr. Saure Sahne
50 gr. Süße Sahne
1 TL Kräuter der Provence
1/2 TL Piment de Espelette
1/2 Tl Kräuter GW-Salz
1 EL gehäufter Maisstärke
1 EL Kapern mit Salz
5 Salbei Blätter
1 TL Quitten-Gelee selbstgemacht
100 gr. feingeschnittene Bio-Rhön-Salami
Fleur de Sel mit Piment d'Espelette gemischt eine Prise.
1 EL GWM-Oriental
Butter für die Form
Nach Geschmack Mozzarella die Bufala zum Schluß
Tarteform bei mit 30 cm Durchmesser
Butter für die Form

Machen:
Die Steckrübe außen abschälen und grob hobeln.
Die gehobelten Stücke in Wasser, ein Prise Zucker,
bedeckt 20 Minuten bei mittlerer Temperatur kochen, sie sehen dann glasig aus und sind weich, das Wasser abgießen (kann als Brühe für Suppe weiter verwendet werden), und die Steckrüben etwas abkühlen lassen.
Die Zwiebel (mittlere Größe) putzen und in Streifen schneider mit etwas Butter  leicht anbraten bis sie glasig sind, würzen mit Salz ein Prise Zucker und Piment d'Espelette.

In der Zwischenzeit die Tarte vorbereiten. Die Form (bei mir 30er) ausbuttern den Blätterteig auslegen am Rand etwas höher.
Die Süße und die Saure Sahne mit den Eiern und den Gewürzen und der Maisstärke gut mixen, auf dem Tarteboden verteilen, darin die Zwiebeln verteilen und dann die Steckrüben  verteilt darüberlegen,  die selbstgamachte Orient- Gewürzmischung verteilen, die Salami verteilen, die Salbei Blätter mit dem Quittengelee bepinseln, etwas anwärmen damit  es flüssiger wird, die Salbeiblätter werden dann schön kross. Alles mit dem restlichen Orientgewürz bestreuen etwas Piment d'Espelette
und die Salzkapern mit etwas Salz dran verteilen. Bei 200°C, O-U-Hitze im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene, 20-25 Minuten backen.  Den abgebildeten Mozzarella nach dem Backen auflegen, wer möchte. Guten Appetit!





Liebe Grüße
Ingrid







Samstag, 17. Oktober 2015

Apfel-Zeit: Bratapfel Tartelettes und Blätter-Plunder-Teig

Die Bratapfel Tartelettes im Blätter-Plunder-Teig mit  frischen Blüten (das jetzt im Oktober) dekoriert.
 "Bratapfel Tartelettes" mit Blätterteig, schnell wenn der Teig fertig ist, wie meiner hier,  selbst gemacht wird, sollte er schon am Tag vor dem Backen vorbereitet werden, dann kann der Teig ruhen, also immer  mehr Teig machen dann die Hälfte einfrieren, so geht es ganz schnell bei den nächsten Tartelettes oder anderem Gebäck. Auch die Bratapfelmasse kann man schon auf Vorrat machen, einfrieren oder einwecken. Klar, die ganzen Tartelettes gehen  auch einzufrieren, dann etwas auftauen kurz aufbacken und genießen.
Genauer ist es Blätter-Plunder-Teig, das ist  einzeln klar definiert:  Blätterteig und Plunderteig.
Bei meinem Rezept hier ist es mehr Blätterteig, aber der Teig hat etwas Hefe und so ist es bei mir Blätter-Plunder-Teig, der einfach zu machen ist und schmeckt.
Einfach zu machen?  Blätterteig und Plunderteig,  das Ausrollen,  das Tournieren was für eine Arbeit, das ist gar nicht schlimm, bei diesem Rezept funktioniert es super und klar etwas Muskelarbeit ist es schon,  das Ausrollen aber keine große Sache, bei diesem Teig ohne das dazwischen pausieren, nur der Grundteig mit der Butter  der ruht kühl, über Nacht,  am nächsten Tag ausrollen und backen, einfrieren oder..
Und so sieht er aus, blätterig gut, das Beste mit guter Butter gemacht und keinem Ziehfett und Essig im Teig. Der Trick hier ist das Wasser und flüssige Butter, etwas Hefe, ganz wenig,  werden  gemischt und unter das Mehl gerührt und geknetet zum Teig, der weich und angenehm zu bearbeiten ist,  dann nur noch die kalte Butter verteilt. ein wenig Mehl, gefaltet und ab in den Kühlschrank. Am nächsten Tag 6 Touren wie hier aber 6 Touren in einem Arbeitsgang und dann verarbeiten.
Einige werde jetzt fragen, warum so, ich habe diesen Teig einfach so für gut befunden und das ähnliche Grundrezept stammt von Pierre Herme für "Les Salines de Guérande", war aber für Kouign Amann bestimmt und daraus habe ich dann den Blätter-Plunder-Teig für meine blättrigen Köstlichkeiten auserkoren ohne den vielen Zucker vom Kouign Amann, das hat aber auch das gewisse ETWAS und kommt in einem neuen Rezept.

So sieht bei mir der Teig für die Nacht aus, der Grundteig:


Und dazu nehme ich

550 gr. Bio-Weizenmehl Type 550
ca. 40 gr. Weizenmehl "Griessler"
               doppelgriffiges Mehl,  zum Ausrollen
40 gr flüssige Butter
400 gr. gute Butter
           ich nehme die "Irish Butter" ist einfach toll zum Bearbeiten
350 ml Wasser 28°C
8 gr. frische Hefe 
1 gute Prise Fleur de Sel
1 gehäufter TL feiner Zucker

Machen:
In einem Topf, bei kleiner Hitze, die Butter auslassen, damit sie  flüssig ist, dann das Wasser dazu geben, bis es 28°C hat, die Hefe, das Salz und den Zucker einrühren und zum Schluß die frische Hefe darin auflösen, das alles in die Backschüssel geben (bei mir mit der KitchenAid und Flachrührer) dann unterrühren das Mehl stufenweise dazu geben bis sich alles zu einem Teig verbunden hat. Dieser Teig ist weich und angenehm etwas doppelgriffiges Mehl auf dem Backbrett ausstreuen, den Teig darauf geben zu einer großen Rolle formen, dann in 2 gleich Teile
machen, die nach und nach ausgerollt werden auf 1 cm Rechtecke, in der Mitte jeweils 200 gr.kalte Butter in 1,5 cm Streifen neben einander legen etwas doppelgriffiges Mehl darüber streuen von beiden Seiten zuklappen, den oberen und unter Rand bis zur Butter nach innen klappen noch einmal alles zusammen einmal hoch falten, den mit dem Nudelholz, von unten nach oben, 3 Dellen drücken nicht rollen nur vordrücken das die Butter leicht in den Teig übergeht, dann vorsichtig ausrollen auf 3 cm nach allen Seiten, falten zur groben Rolle, mit etwas Mehl und in einem Gefrierbeutel, verschließen,  in den Kühlschrank legen für die Nacht, oder auch den ganzen Tag, wie man es möchte, mindestens aber 12 Stunden. Es sind dann 2 Teile ca 500 gr. Grundteig.

Die Bratapfelmasse, für Tartelettes (10cm) mache ich so:
800 gr. Äpfel "Boskop" werden geschält und vom Kern und die Ansätzen befreit, dann in Achtel Schnitze geschnitten, mit dem Saft einer Zitrone beträufelt.
In einer Pfanne erhitze ich 20 gr. Butter mit 150 gr. Rohrzucker dann die Apfelschnitze darauf  und brate die Masse unter rühren an bis der Zucker anfängt zu karamellisieren, dann mit 150 ml frischem Apfelsaft ab mache 1 TL Zimt und 1 EL Vanilleessez darüber durchrühren und warten bis die Flüssigkeit verdampft ist, flüssiger Karamell sich gebildet hat,  die Äpfel an Rand ganz leicht anfangen zu bröseln, weg von der Hitze abkühlen lassen.

Die Formen vorbereiten bei mir sind es 3 Tartlette-Formen a 10 cm oder einer Große Tarteform mit 30 cm für diese Menge Äpfel und  500 gr. Teig. Es werden ca. 200 gr. vom Teig als Deckel verwand bei mit hier ausgestochen mit Formen, die im Herbst z.B. Herzen oder Kreise sind und in der Adventszeit Glocken und Sterne.
Die 3 Formen werden ausgebuttert und der Teig ( 300 gr. ausgerollt) angepasst mit ausgefüllten Rändern.
Die Bratapfelmasse gleichmäßig verteilt.
Aus der restlichen  ausgerollten Teigmasse die Formen ausstechen und auf den Tartelettes verteilen.
Bei 190° C im vorgeheizten  Backofen, 2 Schiene von unten, 30 Minuten backen bis der Blätterteig eine schöne goldbraune Farbe hat und gut aufgegangen ist.
Die Tartlettes  leicht in die Formen abkühlen lassen. Dann vorsichtig rausnehmen und mit Puderzucker bestreuen oder auch eine Glasur darüber geben, der Blätterteig ist normal fad und braucht das Süße.
Ich habe diese Tarteletts am letzten Dienstag gemacht und hatte Glück bei Sonnenschein zu fotografieren und all diese Blumen zu pflücken und das jetzt im Oktober. Heute ist es draußen trüb und regnerisch aber ein paar Blüten sind noch da.



Liebe Grüße
Ingrid
















Freitag, 16. Oktober 2015

World- Bread-Day: Topf-Brot Dinkel-Roggen

Der World-Bread-Day  am 16. Oktober, der 10te bei Zorra vom  Kochtopf, da bin ich dabei, mit einem einfachen Dinkel-Roggen-Brot, was  sehr gut schmeckt, mit süßem oder herzhaften Belag.
Ein Brot mit langer Reife und im Topf gebacken.
Das Brot braucht nur Zeit und gute Zutaten, damit meine ich das Mehl, ich verwende gerne Körner und mahle mir das Mehl frisch, klar es geht auch mit gutem fertigem Bio-Mehl. Wer keine Mühle hat, in einige Reformhäusern stehen Mühlen wo man das Mehl selbst mahlen kann oder  was ich auch manchmal mache Mehl direkt von der Mühle kommen lassen oder einkaufen. Und was ich ja unbedingt gerne verwende ist meinen Gusstopf (Le Creuset  3,2 l mit Messing-Deckel-Knopf) zum Backen, der ist bei mir gelingsicher und das Brot wird absolut gut.




Zutaten:
150 gr. Bio-Roggenmehl
350 gr. Bio-Dinkel-Vollkornmehl fein gemahlen
50 gr. Feines Bio-Dinkelmehl zum Bearbeiten
1 El Dinkel-Flocken für den Topfboden (auch Haferflocken gehen)
3 gr. Trockenhefe
1 TL Meersalz 8 Gr.
1 TL Kümmel oder Fenchel fein gemörsert oder Anis nach Geschmack
1 EL Honig
300 ml Wasser
10 ml Anisschnaps oder Obstler
Gusstopf 22cmx10cm, mit feuerfestem Deckelgriff


Machen:
Die Mehlsorten mit der Trockenhefe, Meersalz, Kümmel (leicht anrösten und mörsern)den EL Honig, alles zusammen in einer Backschüssel gut vermischen am besten mit einer Küchenmaschine mit Knethaken. Dann das Wasser  und den Schnaps dazu geben und den Teig mindestens 6 Minuten mit dem Knethaken bearbeiten oder arbeiten lassen bis der Teig glatt ist und sich vom Rand löst. Er ist pappig, wird aber zu einem Ballen und dieser muß mindestens 3 Minuten weiter bearbeitet werden.
Den Teig in der Schüssel lassen und mindestens 24 Stunden bei 18-20°abgedeckt stehen lassen, entweder eine große Schüssel mit Deckel oder einfach eine große Plastiktüte darüber und verschließen, gehen lassen. Die Schüssel sollte groß sein damit die doppelte Menge nach dem Aufgehen darin Platz hat.

Nach dieser Zeit mit etwas Mehl bestreuen und mit einem Teigschaber von den Rändern lösen und noch einmal das Brot falten und kneten zu einem Ball in der Schüssel oder auf dem Backbrett. Als Ball geformt nochmals mindestens 4 Stunden  im passenden Gärkörbchen, dass gut mit  Mehl bestäubt ist, zugedeckt gehen lassen. Ich gebe eine große hohe Backschüssel darüber, bis der Teig sich nochmals verdoppelt hat.

Zum Backen: Den Backofen aufheizen. Ober-und Unterhitze bei 250°. Den Topf in den Backofen stellen und aufheizen.
Den Deckel öffnen, etwas Mehl am Boden verstreuen , (Vorsicht, feuerfeste Handschuhe anziehen) vorsichtig in den heißen Topf  das Brot , Überkopf gleiten lassen, mittig, den Teig oben mit einem scharfen Messer oder einem Backklinge, sternförmig einritzen, den Deckel (Handschuhe!!!) darauf geben und 3o Minuten backen (250°), dann den Ofen auf 230° runter schalten und den Deckel abnehmen, das Brot weitere 10-15 Minuten backen, bis es eine schöne dunkelbraune Farbe hat und beim darauf Klopfen hohl klingt. Es geht Prima mit einer Zange mit Silikonkappen das Brot rausholen und klopfen. Dann das Brot, vorsichtig mit Backhandschuhen, aus dem Topf , oder  mit der Zange, auf ein Gitter gleiten lassen zum Auskühlen.




World Bread Day 2015 (October 16)


Viele Grüße
Ingrid


Mittwoch, 14. Oktober 2015

Quitten-Zeit: Nicht ohne einen Quitten-Likör






Quitten-Likör ist einfach köstlich  und  etwas Besonderes und nicht nur bei der Oma zum Kaffeekränzchen beliebt,  nein,  auch zu vielen anderen Gelegenheiten z.B. als Aperitif mit Eiswürfeln oder zum Auffüllen mit Sekt auch mit Sprudel eine leckere Erfrischung, dass ja sehr nach sommerlichem Genuss klingt, doch auch im Winter,  wo er ja so im Januar dann fertig ist,  bei kaltem Wetter mit heißem Wasser alla Grog  aufgefüllt und nach Geschmack gemischt,  nach einem frostigen Spaziergang nicht zu verachten, ach ja auch im Tee so ein wenig Quitten-Likör ?!


Zutaten:
500 gr. Quitten
200 ml Wasser
150 gr. Rohrzucker
1/2 St. Zimtstange
2 St. Macis (Muskatblüte)
1 St. Sternanis
1 TL Kardamom-Samen
0,7 l Obstwasser oder besser Quittenbrand mindestens 40%


Machen:
Die Quitten, abrubbeln, die Ansätze abschneiden dann klein schneiden (inkl. Kerne und Mittelstück) mit dem Wasser, dem Rohrzucker, der Zimtstange dem Macis, Nelke, Sternanis, kochen bis die Quitten weich sind. Ca.15 Minuten, je nach Größe der Stücke, das Ganze ohne die Zimtstange, den Sternanis,  durch die Flotte Lotte passieren. Das Quittenmus , dem Sternanis (wieder verwenden) und Macis, den Kardamom-Samen der Zimtstange(2. Benutzung) in ein Steriles großes, verschließbares Gefäß geben und mit dem Obstbrand auffüllen, verschließen, durchschütteln. 30 Tage im dunklen ziehen lassen, dann abfiltern. Am einfachsten ist, erst durch ein grobes Sieb und dann, nochmals filtern mit einem Mullfilter oder Gaze, dauert mindestens 8 Stunden. In sterile Flaschen/Flasche abfüllen und nochmals 6 Wochen reifen lassen. Kühl und dunkel lagern.



Ich kann hier leider kein Foto zeigen, vom fertigen Likör gibt es bis dto. keine Fotos, ich habe es in all den Jahren nicht 1x geschafft  ein Foto ordentliches Foto zu machen. Jetzt hoffe ich  auf  den nächsten Likör:) und werde es nachtragen.

Liebe Grüße
Ingrid





Ein  Rezept von mir gibt es auch bei Küchengötter hier dieses leicht modifiziert und das ursprüngliche Rezept stammt von meiner Uroma.


Mittwoch, 7. Oktober 2015

Lauch-Handkäse-Teigtaschen und Frischkäse-Quitten-Curd Teigtaschen

Block-Event-Teigtaschen im Kochtopf  bei Zorra, als Gastgeberin Susanne von Magentratzerl
Mein Beitrag ist Frischkäse-Urdinkel-Blätterteig gefüllt  in 2erlei Ausführung, einmal  für die Süßen und einmal für die Herzhaften zum Brunch oder Lunch, auch für  Teetime oder zur Kaffeezeit.
und keine Empanadas wie ich versprochen hatte, sondern  eine neue  Kreation für z.B. den Sonntagsbrunch und diese Kreationen, ich hoffe ja die gehen als Taschen durch und werden für diesen Event akzeptiert.
Tja ich habe mir lange überlegt wie ich diese Taschen falte, denn der Versuch mit meinem Frischkäse-Vollkorn-Blätterteig am Vortag mit süßen Taschen gefüllt mit Frischkäse, Quitten-Curd und Walnusss-Crunch obenauf war unglaublich lecker aber die Optik hat mir für hier nicht gefallen, na ja zeigen werde ich  sie trotzdem, denn als süße Teilchen gehen die auch lecker für den Sonntagsbrunch, werden  das nächste Mal  wie die herzhaften in Formen gebacken das wird dann mit der Optik schon werden denke ich.
Hier die Süßen Teilchen,


eigentlich sollten das ja Turnovers sein  wie bei Madalene vom British Larder Blog  halt nur eine andere Füllung, geblieben ist das Grund-Teigrezept, bei mir ist er aber mit Dinkelmehl 1/2 Vollkorn 1/2 feinem Dinkelmehl gemacht und dadurch wahrscheinlich nicht ganz sooo fluffig, doch lecker und blättrig und sehr weich aber cross das Ganze, deshalb die Idee den restlichen Teig für Taschen in Formen zu machen, das  ist jetzt die herzhafte Variante  mit einer Füllung aus Lauch, Handkäse, Trauben und einem Ei, oh ja und das schmeckt, sehr fein, statt der Eier im Töpfchen oder besser Egg-Coddler, die meine Mittagstischler so mögen, doch dieses Rezept hat  auch überzeugt.



Zutaten: (Für 4 12x12 Teigtaschen süß für 4 herzhafte Taschen)
100 gr. Urdinkel-Vollkornmehl
100 gr. Urdinkelmehl fein Type 630
40 gr. Urdinkelmehl fein zum Ausrollen
180 gr. weiche Butter
180 gr. Frischkäse fett
2 Eigelb
1 EL Rohrpuderzucker
1 TL Meersalz fein

Machen Blätterteig
In einer großen Schüssel (bei mir KitchenAid mit Flachrührer) Frischkäse, Eigelb, verquirlen, dann die restlichen Zutaten dazu und  so lange Rühren oder Kneten bis ein geschmeidiger Teig ist.
Auf einen mit  Mehl bestäubten Backbrett zu einem ca. 1-2 cm dicken Quadrat vorsichtig ausrollen. Die Teigplatte von der linken und rechten Seite zur Mitte einschlagen sowie von oben und unten. Erneut ausrollen. Dann  jeweils eine Stunde im Kühlschrank verpackt auf Folie und Backpapier ruhen lassen. Den Vorgang des Einschlagens und Ausrollens 4-mal wiederholen, dabei immer etwas Mehl auf den Teig streuen.
Ich friere den Teig in Backpapier gerollt und in Folie eingepackt ein auf Vorrat.
Hier aber in 2 Tagen, eine Portion war im Kühlschrank und für den nächsten Tag.


Für die süße Füllung:
100 gr. Frischkäse (bei mir Labneh)
100 gr. Quitten-Curd
4 EL Honig
4 EL Walnusskerne
Süße Taschen machen:

Blätterteig Quadrate 12 x 12 cm 4 Stück werden mit Honig bestrichen, zuerst innen,dann
100 gr. Frischkäse oder Labneh + 100 gr. Quitten-Curd
beides gut mischen, die Masse auf die mit Honig die bestrichenen Blätterteigquadrate mittig verteilen und zu Eckenfalten die Ränder festdrücken, hält durch den Honig

Eine handvoll Walnusshälften mit 1 EL  Rohrzucker und etwas flüssige Butter fein mixen und auf den Ecken verteilen. Bei 180°, O-U-Hitze, im vorgeheizten Backofen 25-30 Minuten goldbraun backen. Evtl. mit Puderzucker bestäuben. Die schmecken ganz frisch lecker und wie sie am nächsten Tag schmecken kann ich nicht schreiben, denn alle waren aufgegessen.


Für die herzhafte Füllung:
1 Stange Lauch groß  ca.150 gr.
1 kleine Schalotte
1 Tasse Weintrauben ohne Kerne vom Stiel
100 gr. Handkäse (mit Kümmel)
80 ml Weißwein
80 ml Sahne
1 EL Gewürz-Mischung Rosenblüten -Orientalisch-
1 Gute Prise Fleut de Sel
1/2 TL Piment d'Espelette
1 TL Rohrzucker
4 Eier
1 TL Dukkah
1+1 EL Butter zum Anbraten.

Wer diese Gewürzmischungen nicht hat unbedingt Kräutersalz, Thymian frisch,Kümmel, etwas guten Pfeffer ein Prise Zimt mischen.

Machen:
Butter und etwas Rohrzucker in der Pfanne schmelzen, die Weintrauben kurz an karamellisieren dann die feinen Schalotten leicht anbraten, den fein geschnittenen Lauch dazu, mit Weisswein ablöschen die Gewürzmischung darüber verteilen, Piment d'Espelette, den Handkäse in Würfel dazu, die Sahne umrühren und bei kleiner Hitze Deckel drauf 10 Minuten ziehen lassen, damm nochmals umrühren, der Handkäse ist geschmolzen und  zur einer cremigen Masse mit den andere Zutaten geworden, etwas abkühlen lassen. Ofen vorheizen auf 190° O-U-Hitze.
Formen unbedingt mit Vertiefung etwas Buttern,  Blätterteig aufrollen und 4 - 6 Ecken je nach Größe der Form schneiden in der Form verteilen, Ränder müssen überlappen, die Lauch-Käse-Masse  mittig aufteilen, dann das Ei aufschlagen und in der Mitte platzieren, die Ecken etwas darüber legen, Dukkah darüber streuen und im vorgeheizten Backofen 25- 30 Minuten goldbraun backen. Warm servieren und lecker Brunchen oder Lunchen je nach Idee.












Für Susanne von Magentratzerl und  Zorra für den Blog-Event CXIII- Teigtaschen 


Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)


 Liebe Grüße Ingrid




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